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Das österreichische Nationalgut und der ökologische Naturraum „Gletscher“ werden in den Sommermonaten mit Vlies abgedeckt. So bleibt der natürliche Eis- und Schneebestand aus den Wintermonaten erhalten und es gelingt, sowohl Kosten als auch Energieaufwand für die Herstellung von Kunstschnee zu minimieren.

Die Herausforderung

Von den vielen Gletschern in Österreich werden nur neun bewirtschaftet. Diese stehen vor der herausfordernden Aufgabe wirtschaftliche und ökologische Interessen in Einklang zu bringen. Somit ist der Schutz des Gletschers mit technischen Mitteln die derzeit einzige Möglichkeit, diese Interessen zu verbinden.

Der Lösungsansatz

Die Abdeckung des österreichischen Nationalgutes und ökologischen Naturraumes „Gletscher“ mit Vlies ist aktuell alternativlos, da das weiße Vlies einen großen Anteil der Sonnenstrahlung reflektiert (Albedo Effekt) und durch die voluminöse Struktur eine isolierende Schicht zum Untergrund ausbildet.

Aus technischer Sicht ist es die energetisch günstigste Lösung, den Schnee und das Eis aus den Wintermonaten zu „konservieren“, um einerseits eine isolierende Schicht für den Gletscher zu schaffen und andererseits den Beginn der Skisaison ohne den Einsatz von Kunstschnee sicherstellen zu können.

Auf dem Bild ist zu erkennen, dass die mit Vlies abgedeckten Bereiche etwa 4,5 Meter Schneehöhe der letzten Wintersaison „gerettet haben“. Gleich daneben ein nicht abgedeckter Bereich, in dem der blanke Fels zu erkennen ist.

“Mit unserer langjährigen Erfahrung und kontinuierlichen Verbesserungen in Zusammenarbeit mit den Gletscherskibetreibern und universitären Einrichtungen haben wir dieses Produkt technisch ausgereift und perfektioniert.“

Michael Uebigau, Sales Manager West Austria, TenCate Geosynthetics

Zur Produktion eines Kubikmeters Schnee werden in Tirol schätzungsweise 3 Euro veranschlagt, die Abdeckung mit Vlies kostet maximal 2 Euro.

Sonderlösung für Gletscherabdeckung

Für das Gletscherschutzvlies werden ausschließlich mechanisch verfestigte Polypropylen (PP) Endlosfasern verwendet, da diese eine deutlich höhere Dehnfähigkeit als thermisch verfestigte Fasern besitzen.

Eine Sonderform der mechanischen Verfestigung stellt die durch die TenCate Geosynthetics entwickelte und patentierte Wasserstrahlverfestigung für Geotextilien dar. Dabei werden die Nadeln durch mikroskopisch kleine, dünne Wasserstrahlen ersetzt, welche aus Düsen unter enormen Druck durch das Produkt „geschossen“ werden. Bei diesem Verfahren kommt es zu keinen Nadelbrüchen und die Verfestigung der Fasern erfolgt deutlich schonender als bei herkömmlichen Verfahren.

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